Schlagwort-Archive: gothic Bible

Litanei von der Kernstadt Lemberg

Litanei von der gottgefälligen Vorsehung

Herr, erbarme dich unser.
Christus, erbarme dich unser.
Herr, erbarme dich unser.
Christus, höre uns.
Christus, erhöre uns.
Gott Vatɛr vom Himmel, erbarme dich unser.
Gott Sohn, Erlöser der Welt, erbarme dich unser.
Gott heiliger Geist, erbarme dich unser.
O Gott, in dem wir leben, uns bewegen und sind _________________.
Es schuf der Vatɛr unsere Welt und alle Himmelsheere.
Im Anfang erfüllte sein Geist die Schöpfung und alles hat er nach Maß, Zahl und Gewicht geordnet.
Es lenkte der Sohn den Lauf der Zeiten und alle Sehnsucht auf Erden. Im Ursprung umfaßte
seine Hand den Erdkreis und alles hat er nach Wort, Wille und Grenzen befestigt.
Es bewahrte der heilige Geist den Segen der Weisung und alle Kammern der Seele.
Im Wesen eine heilige Dreifaltigkeit, ein einiger Gott und alles hat er durch die Vorsehung begleitet_____________________________________________________________.
Allgegenwärtiger und allerhöchster Gott.
Du hast den Himmel, die Erde und die Wasser unter vder Erde erschaffen.
Du hast die Himmel mit der Hand gewogen.
Du hast die Erde nach deinem Ratschluß bestellt.
Du hast die Söller gefüllt und dem Meere seine Grenzen gesetzt _______________________________________________________________________.
Allmächtiger und allweiser Gott.
Du öffnest deine Hand und erfüllest alles, was da lebt, mit Wohlgefallen.
Du sendest Regen über Gerechte und Sünder.
Du lässest deine Sonne aufgehen über Gute und Böse.
Du hast alle Haare unseres Hauptes gezählt.
Du ernährst die Vögel des Himmels und bekleidest die Lilien des Feldes_______________________________________________________________.
Allgütiger und allerbarmender Gott.
Du lenkest denen, welche dich lieben, alles zum Besten.
Du sendest Trübsal zu unserer Prüfung und Besserung.
Du heilest die Verwundeten und richtest auf, die zerschlagenen Herzens sind.
Du belohnst die christliche Geduld mit ewiger Freude_______________________________.
Allbarmherziger und allwissender Gott.
Du lässest und immer auf deine gottgefällige Vorsehung vertrauen.
Vatɛr der Klugheit und Weisheit.
Gott der Barmherzigkeit und allen Trostes.
Sei uns gnädig, erhöre uns, o Herr.
Sei uns huldvoll, erhöre uns, o Herr.
Von allem Übel, erlöse uns, o Herr.
Von aller Sünde, erlöse uns, o Herr.
Von deinem Zorne, erlöse uns, o Herr.
Von Pest, Hunger und Krieg, erlöse uns, o Herr._____________Amen.

 

Editionswolke Colgate-1908:

 =151=  =153=  =154=

    • Sendschreiben-152
    • Sarazenen-Opferstätte
    • kl. verschlafenes Städtchen Lemberg
    • Kaffeegenuß
    • Tabakgenuß
    • Richard-Strauß Pseudonym
    • Claude-Debussy Pseudonym
    • Edition-Putzhilfe
    • Pflastergasse
    • jiddische Sprache
    • Komposition
    • Oligarchie-mit-dem-Zarenreich
    • Kirchgang Basilika
    • Croissant
    • Schilling+Kreuzer
    • Saponade Vorrat
    • asthmatisch R.-B. Scott
    • 100Jahre-Estland
    • Dynastie-Petersburg
    • Lazarett-Nowograd

Kalender № 42 / Umleitung № 43 / Lyrik

In den Winterferien hatte ich mit Komilitonin Jessica eine Unterkunft in Mülheim, in der Hausnummer 42 vereinbart. Das schlichte Leben der Studenten hatte mich umfangen, aber die eigene Wohnung für eine Weile zurückzulassen, das konnte mir nur gut tuen.  Die Umleitung wurde nur allzu deutlich, als die vereinbarte Halbpension (incl. Zahlung) stattfinden konnte. Denn die Umleitung bestand darin, daß mir eine ältere, grauhaarige Bewohnerin ein Paket von 150,- DM zusagte. Direkt kamen mir Gedanken wiewohl mein eigene Haushaltsführung zurückstecken könne. Lange Zeit liessen wir Jessica “im Dunkel tappen”, daß der Haushalt für eine Komplettierung der Verhältnisse vorbereitet wurde. Jessica, die infolge des fleißigen Schichtdienstes zumeist abwesend gewesen war, hatte den Gast-Status nicht verstehen können, weil auch der Autor zu festgesetzten Zeiten das Haus verlassen mußte. Auf ihre Anfrage sagte ich zu Jessica: “Wir haben uns mit den Planungen zu meinem baldigen Geburtstag beschäftigt.”

Fr. Cindy Brümmer (catholics)/ 
Björn Brümmer (1968 Tarnung) / 
?!  = Hannes Brümmer
∏? = Dagmar Brümmer / 

(@jewish68) Stammutter sendet  Gast: Jessy Mietke

Doch als der Geburtstag tatsächlich heraufzog, dann ist es Zeit gewesen sich wieder von dieser Situation zu lösen. Bei Jessica bedankte ich mich freundlich und zahlte so gut ich konnte (eine abschließende Buchung).

Intermezzo vom “shift”-Gebot:

Während die Kirche für den Anteil des “Fruchten und Mehren” an den Geboten der Söhne Noahs teilhaft wurde, dann hatte auch der weltliche Anteil des “Mingeln und Mergeln” für ausreichenden Gesprächsstoff gesorgt.

Dieser in der Weltordnung deutlich spürbar-negative Anteil weicht von der natürlichen Dichitomie der Geschlechter ab und  bewirkt das, was der Autor “shift”-Gebot nennt. Damit ist die notwendige Verschiebung der Interessen unter den Drücken der Gesellschaft gemeint. Vom gesellschaftlichen Druck, den Zwängen des werktätigen Lebens werden Bereich durch “Mingeln und Mergeln” erschlossen, die nach Angaben der Kirche die Wiedereinführung der Homophobie und die Ausprägung der Leidensform unter den Menschenkindern bewirken.

Dieses “shift”-Gebot begründet die Metapher eriner Triangel, d.h. in den alten Tagen der dt. Religionen wurde durch den jüdischen Begriff der Schiebung für Abhilfe gesorgt. Und Abhilfe meint die besondere Form des Ausweichen von Druck/Zwängen der Populationen.


Wenn die Studenten Sommerferien…

Wenn die Studenten Sommerferien haben, dann gibt es auch die Suche nach dem geeigneten Sommerjob. Eigendlich ist der Autor damals Student der TH Köln-Deutz als auf der Radreise zwischen Köln und Nettersh. ein schweres Gewitter aufkommt. In Weilerswist, im stillgelegten

Haus des Schrankenwächters

Bonner Str. 43 hatte man mir Schutz vor dem schweren Gewitter gewährt. Eine kurze Geschichte, wie es zu der Stillegung dieser Liegenschaft der Bahn gekommen war hatte man ebenfalls “auf Lager”. Dieses Haus durfte schon aufgrund seiner Größe und den Eigenheiten des Standortes nicht als herausragend gelten. Nach der ersten Übernachtung wurde mir zunächst verboten mich dort weiter aufzuhalten, jedoch als ich mit vollen Einkaufstaschen in die Lokation zurückkehrte hatte ich bessere Chancen. Von den Anstrengungen des Dienstes der Bahn ist dort nicht viel zu spüren. Aber bald sollte auch ich feststellen, dass eine karge Lebensweise in Kombination mit dem Studium von Schriften auf viele Studenten zutreffen konnte.

… das karge Leben mit dem Mehl-Paket.

Das einstig gesteckte Ziel mußte ich absagen, und das fiel mir nicht schwer, denn dort lebten nette Leute. Einige Regeln des Lebens und Gedichte / Liedtexte konnten dort entwickelt werden. Zum Teil bin ich erstaunt darüber gewesen, wie die Bevölkerung daran Anteil nehmen konnte. Auch ist dort zu Gast gewesen – wechselndes Personal – in den unterschiedlichsten Berufen. Doch in der letzten Ferienwoche fuhr ich dann doch, wie ursprünglich geplant,  zu Besuch zu den beiden Elternteilen.

Beuge ist kein Joch / Eppeskuchen est.2020

CIC, Buch IV, Kapitel II, Bußtag Vorschrift:

Zitat: Can. 1251 — Abstinenz von Fleischspeisen oder von einer anderen Speise entsprechend den Vorschriften der Bischofskonferenz ist zu halten an allen Freitagen des Jahres, wenn nicht auf einen Freitag ein Hochfest fällt: Abstinenz aber und Fasten ist zu halten an Aschermittwoch und Karfreitag.

Liturgie: Herz-Jesu-Freitag (PDF)

Liturgy: Heart-Jesse-Friday (engl.)

 

Exkurs: Tag der Höhen:

An diesem Tag ist es Brauchtum das Frühjahr mit Fackelzug auf die Anhöhen der Mittelgebirge zu steigen und in der ausklingenden Nacht / die Dämmerung der Wintersonne zuwartet.

Auch bedeutet es den Haushalt, und die pro-blush (Portemoine-Sichtung) vorgenommen zu haben. Inzwischen hat das Frühjahr zur vollen Form sich entwickelt. Auch finden in dieser Tradition (weithin sichtbare) Höhenfeuer statt, die bei den Forstverwaltungen, wegen der Gefahr der Ausbreitung,  jedoch unerwünscht sind.

Im Grunde wurde das sommerliche Jahr, wie ein Start vom Nullpunkt der Cosinus-Funktion, empfangen. Jetzt ist die Konjunktur mit dem Aufschwung auf die obere Halbwelle aufgelaufen und die Konjunktur, das verbriefte Umlaufvermögen an Geld und Kapitalien, ist wieder ganz so wie gewohnt. Die Buchungen an Buchgeld (bei den Banken) oder im privaten Bereich (Haushaltsbuch), sie sitzen “fest im Sattel”. Sogar die Sparbücher incl. Verpackungen wurden durch die Bürgerschaft bewegt, haben Stempeleindruck erhalten und den Zins-vom-Vorjahr erreicht, und fristen nun die Unterbringung in Schubladen/Kassen und Tresoren.

Abstinenz ermittelt 2-fach “high score”:

Abstinenz von den Verschuldungen, die unsere Väter betreiben, ist wiederum Pflichtteil der religiösen Fundierung.

vertraulich: Durch einen Abstand vom Minderkfm. können aufgrund der ausgeführten Arbeiten, rund um das laufende Jahr, Erlöse / Gewinne und Umsatz erzielt werden, obwohl der Minderkfm. oft nur die Sättigung, die jener zum Leben benötigt, erhält.

dringend: Hingegen der Vollkfm. trägt die volle Verantwortung und wird durch die Abstinenz daran erinnert, daß Sättigung eine “Linie vom Fundament”, die Grundlage zum haushalten und wirtschaften, bildet. Unter den Völkern spricht man vom “House Of Merchandise”.

Momentaufnahme der hl. Familie

Advent und Lieder / Weihnachtsoktav, Op. 111

 1. Da alles mit dem Mensch beginnt,vor seinen Augen jäh zerrinnt, sei Du mein Herz der Länder. Die Jahre, die uns geschenkt, wenn deine Güte uns nicht lenkt, veralten wie Gewänder.
 Weihnachtsoktav
  2. Der Du die Zeit in Händen hast, Herr nimm auch dieses Jahres Last und wand´le bei Dir Segen. Nun von Dir Selbst in Jesum Christ die Mitte fest gewiesen ist, führ´ uns dem Ziel entgegen.
  3. Wer ist hier, der vor Dir besteht? Der Mensch, sein Tag, sein Werk vergeht: Nur Du allein wirst bleiben. Nur Gottes Jahr währt für und für, drum kehre jeden Tag zu Dir, weil wir im Winde treiben.
  4. Der Mensch ahnt nichts von seiner Frist. Du aber bleibest, der Du bist, in Jahren ohne Ende. Wir fahren hin durch Deinen Zorn, und doch strömt Deiner Gnade Born in uns´re leeren Hände.
 5. Und Diese Gaben, Herr, mit Dank, laß Wert und Maß der Tage sein, die wir in Schuld verbringen. Nach ihnen sei die Zeit gezählt; was wir versäumt, was wir verfehlt, darf nicht mehr vor Dich dringen.
  6. Du, der verheißt von Ewigkeit und Anfang, Ziel und Mitte weist, im Fluge uns´rer Zeiten: Bleib´ Du Uns gnädig zugewandt und führe Uns an Deiner Hand, damit wir sicher schreiten.
 7. Ach, wie bezwang die edle Lieb´, ins bitt´re Joch der Schmerzen, zu geben Dich mit Dräuen. Wenn Du Dich neigest in den Tod, ein retten aus der Todesnot, mich und mein armes Leben.
 8. Denk´, Pfeil und Herz nach Flammenstich, an uns´rer aller Sünd´. Zur Seelenspeis´ mein Troste. Für uns die Heimat Gluten schürt, den beiden Herzen Farbgrund, für mich und mein klein Lamme.