Kalender № 42 / Umleitung № 43 / Lyrik

In den Winterferien hatte ich mit Komilitonin Jessica eine Unterkunft in Mülheim, in der Hausnummer 42 vereinbart. Das schlichte Leben der Studenten hatte mich umfangen, aber die eigene Wohnung für eine Weile zurückzulassen, das konnte mir nur gut tuen.  Die Umleitung wurde nur allzu deutlich, als die vereinbarte Halbpension (incl. Zahlung) stattfinden konnte. Denn die Umleitung bestand darin, daß mir eine ältere grauhaarige Bewohnerin zusagte. Direkt kamen mir Gedanken wiewohl mein eigenes “re-birthing” zu dieser ungewöhnlichen Verbindung führen konnte. Lange Zeit liessen wir Jessica “im Dunkel tappen”, die infolge des fleißigen Schichtdienstes zumeist abwesend gewesen war. Auf ihre Anfrage sagte ich zu Jessica: “Wir haben uns mit den Planungen zu meinem baldigen Geburtstag beschäftigt.” 

Fr. Cindy Brümmer (catholics)/ 
Björn Brümmer (1968 Tarnung) / 
?!  = Hannes Brümmer
∏? = Dagmar Brümmer / 

(@jewish68) Stammutter sendet  Gast: Jessy Mietke

Doch als der Geburtstag tatsächlich heraufzog, dann ist es Zeit gewesen sich wieder von dieser Situation zu lösen. Bei Jessica bedankte ich mich freundlich und zahlte so gut ich konnte (eine abschließende Buchung).


Wenn die Studenten Sommerferien…

Wenn die Studenten Sommerferien haben, dann gibt es auch die Suche nach dem geeigneten Sommerjob. Eigendlich ist der Autor damals Student der TH Köln-Deutz als auf der Radreise zwischen Köln und Nettersh. ein schweres Gewitter aufkommt. In Weilerswist, im stillgelegten

Haus des Schrankenwächters

Bonner Str. 43 hatte man mir Schutz vor dem schweren Gewitter gewährt. Eine kurze Geschichte, wie es zu der Stillegung dieser Liegenschaft der Bahn gekommen war hatte man ebenfalls “auf Lager”. Dieses Haus durfte schon aufgrund seiner Größe und den Eigenheiten des Standortes nicht als herausragend gelten. Nach der ersten Übernachtung wurde mir zunächst verboten mich dort weiter aufzuhalten, jedoch als ich mit vollen Einkaufstaschen in die Lokation zurückkehrte hatte ich bessere Chancen. Von den Anstrengungen des Dienstes der Bahn ist dort nicht viel zu spüren. Aber bald sollte auch ich feststellen, dass eine karge Lebensweise in Kombination mit dem Studium von Schriften auf viele Studenten zutreffen konnte.

… das karge Leben mit dem Mehl-Paket.

Das einstig gesteckte Ziel mußte ich absagen, und das fiel mir nicht schwer, denn dort lebten nette Leute. Einige Regeln des Lebens und Gedichte / Liedtexte konnten dort entwickelt werden. Zum Teil bin ich erstaunt darüber gewesen, wie die Bevölkerung daran Anteil nehmen konnte. Auch ist dort zu Gast gewesen – wechselndes Personal – in den unterschiedlichsten Berufen. Doch in der letzten Ferienwoche fuhr ich dann doch, wie ursprünglich geplant,  zu Besuch zu den beiden Elternteilen.